Dr. med. Angela Birkhold

Fachärztin für Allgemeinmedizin
Fachärztin für Innere Medizin

Zusatzbezeichnung Palliativmedizin
Pirmasens · Neuffer am Park

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Blähungen und Völlegefühl

Hausärztliche Tipps

Der Bauch ist vorgewölbt und fühlt sich gespannt an. Oft kommt es zu Krämpfen und kolikartigen Schmerzen. Die meisten Säuglinge leiden in den ersten Wochen unter Blähungen (Dreimonatskoliken). Eine gestörte Verdauung mit Blähungen kann zu Magendrücken und Völlegefühl führen. Oft tritt gleichzeitig Verstopfung auf oder plötzliche, meist krampfartige Durchfälle. Treten diese Beschwerden zusammen und über Monate oder Jahre auf, ohne dass eine organische Erkrankung nachweisbar ist, spricht man von einem Reizdarm (Colon irritabile).

Häufige Ursachen

  • Blähende Speisen (z.B. Kohl, Hülsenfrüchte, frisches Brot, Zwiebeln, kohlensäurereiche Getränke).
  • Zu reichliche, stark fetthaltige und süße Kost.
  • Übermäßiger Alkohol-, Nikotin- und Kaffeegenuss.
  • Ernährungsumstellung, z.B. auf Vollwertkost.
  • Stress, Angst, Depressionen.
  • Erkrankungen des Magens, z.B. Reizmagen.
  • Gestörte Darmflora, z.B. bei Pilzinfektionen oder nach Antibiotikabehandlung.

Was Sie tun können

  • Auflegen einer Wärmflasche und einem kleinen angefeuchteten Handtuch. Sollte kein angenehmes und entlastendes Empfinden entstehen, dann bitte Wärmflasche wieder entfernen.
  • Leichte Bewegung nach dem Essen.
  • Bei Blähungen helfen die  Carminativa (blähungstreibendes Mittel), z.B. als Tees mit Fenchel, Kümmel, Anis oder Pfefferminze. Sie wirken entblähend und beruhigend auf Magen und Darm.
  • Bei Völlegefühl helfen pflanzliche Bittermittel als Tropfen oder Tee wie z.B. Enzianwurzel, Tausendgüldenkraut, Angelikawurzel. Sie wirken appetitanregend und verdauungsfördernd.